Aktuelles

Hatopia - Ökopioniere in Hagen

Ökopioniere in Hagen

HATOPIA stellt 4 nachhaltige Unternehmen vor

Das Team von HATOPIA.DE hat sich in Hagen auf den Weg gemacht und Ökopioniere in der Stadt besucht und dazu einen gelungenen Film gedreht, der auf YouTube (siehe unten) zu sehen und wenn gemocht zu liken ist.
Eine sehr wichtige Aufgabe stellt uns die Energiewende. Zwei Pioniere aus diesem Bereich werden vorgestellt.

  1. Peter Scheene mit seiner Firma Scheene Gebäudereinigung, ist damit auf einem beispielgebenden Weg. Er versucht CO2 Neutralität im Betrieb, aber auch für den Privatbereich seiner Mitarbeitenden zu gewährleisten.
    E-Mobilität und Photovoltaikanlagen sind nur zwei Mosaiksteine seiner Aktivitäten.
    „Die starke Umweltbelastung durch hochgifitige Chemiekalien und der enorme CO2- Ausstoß schädigen die Ökologie und tragen einen Großteil zur Klimaerwärmung bei. Wir möchten unseren Anteil dieser Umweltbelastung minimieren und setzten uns das Ziel eines umweltfreundlichen und ökologischen Reinigungsbetriebes in Hagen. Unsere Betriebsfahrten führen wir ausschließlich mit Elektroautos durch, um den CO2-Ausstoß zu vermeiden. Wir sind unserer Verantwortung bewusst und benutzen nur ökologisch verträgliche Reinigungsmittel.“ erklärt das Unternehmen auf seiner Homepage.

    Herzlichen Glückwunsch Peter von der BEG-58, der du natürlich als Genosse angehörst und die du tatkräftig als Mitmach PVler unterstützt.

  2. Die BEG-58 wird ab 14:35 dargestellt, besonderer Wert wird dabei auf das Engagement im Bereich der PV, dem Ehrenamt und der Gemeinwohl-Orientierung unseres Tuns gelegt.

Nachhaltiges Einkaufen in Hagen

Wir wünschen den beiden besonderen Geschäften in Wehringhausen und Haspe viel Erfolg und möglichst viele Kund*innen:

LESS WASTE STORE in der Hasper Fußgängerzone
natürlich unverpackt in Wehringhausen

Mann sitzt auf Bank und liest Zeitung

Die BEG-58 in den Medien – mit Hintergründen

Bereits Anfang des Jahres wurde die BEG-58 nochmals in einer Broschüre der Energie-Agentur referenziert. In der Broschüre „Bürgerenergie in Nordrhein-Westfalen“ wird auf Seite 12 das „klassische Modell“ der Photovoltaik Volleinspeisung anhand der BEG-58 vorgestellt. Da dieses klassische Modell betriebswirtschaftlich nicht mehr funktioniert, unterstützen zum einen unsere Mitmach-Aktiven. Zum Anderen sehen wir es aber auch als sinnvoll an, über die Renditeerwartungen unserer Mitglieder zu sprechen. Von daher haben wir dies in das Vorprogramm sowie als Beschlussvorlage für die Generalversammlung aufgenommen.


Auch Anfang des Jahres hat sich die BEG-58 in Presseartikeln in Iserlohn sowie in Schwerte aktiv für die Nutzung der Windenergie auch in unserer Region ausgesprochen. Dies war zuvor ausführlich im Genossenschaftsführungskreis, dem Vorstand und Aufsichtsrat angehöhren, diskutiert worden. Dies führte beim Strategietreffen allerdings zur Gegenrede, so dass wird das Thema „Windenergie“ in das Vorprogramm sowie als Beschlussvorlage für die Generalversammlung 2021 aufgenommen haben.


Die BEG-58 ist Mitglied im Genossenschaftsverband. Dieser hat im letzten Jahr als erster Genossenschaftsverband in Deutschland einen Nachhaltigkeitsrat eingerichtet. Vielleicht hat unser Vorsitzender Rolf Weber etwas dazu beigetragen, da er in den letzten Jahren in der jährlichen Vollversammlung der rund 2.600 Genossenschaften das Thema Nachhaltigkeit immer wieder hinterfragt hat. Rolf wurde auch gebeten, sich beim Nachhaltigkeitsrat zu beteiligen und die Mitglieder des Nachhaltigkeitsrats und deren Genossenschaften werden jetzt sukzessive in der Verbandszeitschrift vorgestellt. Dies führte zu einem zweiseitigen Artikel über die BEG-58 in der Verbandszeitschrift Genial.


Das erste soziale Unternehmen hat mit uns einen Rahmen-Dachnutzungsvertrag abgeschlossen und die erste Anlage ist fertig: Bei der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr wurde auf dem Dach der Kita Schmandbruch eine 26 kWp-Südanlage installiert. Darüber wurde ganz aktuell am 24.08.2021 in der Lokalpresse informiert, zum Beispiel in der Westfalen Post.

Bei der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr wurde auf dem Dach der Kita Schmandbruch eine 26 kWp-Südanlage installiert.
Das Foto zeigt an Erwachsenen von links nach rechts: Rolf Weber (BEG-58), Charline Küpper (Kita-Leiterin), Jürgen Blasius (Solarteur), Carsten Welge (BEG-58), Jochen Winter (Geschäftsführer AWO EN), René Röspel (Aufsichtsratsvorsitzender AWO EN). Im Vordergrund: Kita-Kinder, die sich bereits mit der Sonne beschäftigt haben, wie die schönen Bilder zeigen.

Wir freuen sehr über diese Kooperation, zeigt sie doch, dass „sozial“ und „ökologisch“ sich gegenseitig unterstützen kann. Hier, indem von einem sozialen Unternehmen ein Dach für die Gewinnung von Solarstrom zur Verfügung gestellt wurde und der im Gebäude verbrauchte Solarstrom der Kita auch verkauft wird.


In Iserlohn konnte die BEG-58 mit ihren „Mitmach-Aktiven“ punkten, indem diese beim Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schwimmvereins I 95 mithalfen. Hier unterstützten also die „ökologisch Aktiven“ die „sozial Aktiven“, die den Bürgern ein Freibadvergnügen anbieten und dabei mit ihrer eigenen Photovoltaikanlage den externen Strombedarf senken. So ergänzt sich zunehmend „sozial“ und „ökologisch“.


Die erste Buch-Referenz zu uns ist im Mai 2021 erschienen: Stefan Hoffmann von der Bürger-Energie Lüdenscheid eG (https://bel-eg.de) hat das Buch „Gründet Genossenschaften“ geschrieben, welches im oekom-Verlag erschienen ist, siehe https://www.oekom.de/buch/gruendet-genossenschaften-9783962383107. An zwei Stellen wird auf die BEG-58 verwiesen:

  • Seite 35:
    „Über die inhaltliche Arbeit von Energiegenossenschaften hinaus hat die Gemeinschaftsstiftung BürgerEnergie einen Rahmen geschaffen, der es Bürgern ermöglicht, ihr Geld auch generationsübergreifend in den Dienst der Energiewende zu stellen. Hierüber können Genossenschaftsanteile an ein Sondervermögen der GLS Treuhand übertragen werden.“
  • Seite 42:
    „Ein Musterbeispiel solch themenübergreifender Zusammenarbeit im Genossenschaftswesen ist die BEG-58 aus Wetter an der Ruhr. Ein Großteil ihrer über 100 PV-Anlage hat sie auf Dächern mehrerer Wohnungsgenossenschaften in der Region errichtet.“

Beide Bezüge sind mit diesbezüglichen Links zu unserer Webseite versehen.

Beitragsbild: Roman Kraft von Unsplash

BEG-58-Meinung ist gefragt

Treffen mit Bundestagskandidat Dr. Janosch Dahmen

Als bisher erster und einziger der Bundestagskandidat*innen in unserer Region hat Dr. Janosch Dahmen um ein Gespräch nachgefragt, um sich zu den Belangen und Bedürfnissen von Bürger-Energie-Genossenschaften zu informieren. Diesem Anliegen sind Peter Modrei und Rolf Weber vom Vorstand der BEG-58 gerne nachgekommen.

Als Treffpunkt wurde der Neubau der Kita Timmerbeul in Ennepetal von „die Voerder“ vereinbart. Natürlich dann auch mit einem Bild auf dem Dach der Kita vor unserer im Januar diese Jahres in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage, siehe auch obiges Foto:

Bild: Petra Backhoff
Von l.n.r.: Alexander Karsten (Grüne Sprockhövel), Dr. Janosch Dahmen (Bundestagskandidat), Rolf und Renate Weber (BEG-58), Karl-Heinz Henkel (Grüne Ennepetal), Karla und Peter Modrei (BEG-58)

Im nachfolgenden Gespräch wurde die ungerechte Gesetzeslage beim Selbstverbrauch von Solarstrom transparent gemacht: Eigenheimbesitzer, die Solarstrom von der Photovoltaikanlage auf ihrem Dach selbst verbrauchen zahlen keine EEG-Umlage. Bei Photovoltaikanlagen auf Mietshäusern (von denen die BEG-58 über 70 Anlagen betreibt), würden im Verkaufsfall des Solarstroms an die unter dem Dach wohnenden Mieter die EEG-Umlage in voller Höhe fällig. So spart der Eigenheimbesitzer, während Mieter und die BEG-58 für den im Gebäude verbrauchten Strom 6,5 ct./kWh bezahlen müssen. Dadurch ist unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten der Bau von weiteren Photovoltaikanlagen auf Mietshäusern nicht möglich.

Weitere Themen waren fehlende Solarteure, die Vereinfachung des Solarstromverkaufs bei Reihenhäusern, Runder Tisch zum Thema Stromwende mit Beteiligung des Bündnisses BürgerEnergie, … Janosch Dahmen sagte zu, die Themen aufzunehmen und an die Fachpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen weiterzugeben. Zu dem zuletzt übergebenen Flyer der Gemeinwohl-Ökonomie kannte er sich mit deren Konzept bereits aus und begrüßte, dass es in „seiner Region“ eine Regionalgruppe für dieses Anliegen gibt.

Weitere Politikfelder der BEG-58

Neben diesem Besuch ist die BEG-58 noch in weiteren Bereichen im Politikumfeld aktiv. So unterstützen wir die Initiative https://www.wir-spielen-nicht-mit.de, bei der die marktbeherrschende Stellung von E.ON und RWE hinterfragt wird. Bereits bekannt ist die Mitgliedschaft beim https://www.buendnis-buergerenergie.de, welche u.a. unsere Interessen in Berlin vertritt und bei der unsere Aufsichtsratsvorsitzende Beate Petersen Ratssprecherin ist. Auch beim augenblicklichen Wahlkampf mischen wir durch die Buchung von zwei Plakaten etwas mit, siehe https://sfv.de/grossplakate-buchen.

62 Teilnehmer bei der BEG-58 Generalversammlung 2017

Vorankündigung zur Generalversammlung 2021

Den 15. Oktober unbedingt reservieren.

Die diesjährige Generalversammlung wird am Freitag, den 15.10.2021 um 19:00 Uhr stattfinden. Falls dies nach den dann gültigen Corona-Regeln zulässig ist, wird es eine Präsenzveranstaltung im Stadtsaal in Wetter (Ruhr) sein.
Falls nicht, werden wir die Informationen in einem virtuellen Raum online vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Die Abstimmungen erfolgen im Anschluss auf schriftlichem Wege, wie im letzten Jahr.
Wie auch immer, bitte notieren Sie sich den Termin schon einmal. Wie gewohnt werden Sie knapp 3 Wochen vorher eine offizielle Einladung mit weiteren Informationen erhalten.

Vorprogramm

Im Vorprogramm ab 17:00 Uhr wollen wir unsere Beschlussvorschläge zu

  • Neubau von PV-Anlagen <-> Wirtschaftlichkeit
  • Geschäftsfeld Wind aufbauen!?

zur Diskussion stellen und deren Ergebnisse in der Generalversammlung ab 19:00 Uhr zur Abstimmung bringen.

Weitere Aufsichtsratmitglieder gesucht

Über weitere Unterstützung im Aufsichtsrat, auch sehr gerne Frauen, würden wir uns freuen. Worin diese verantwortliche Tätigkeit besteht erläutert gerne unsere Aufsichtsratsvorsitzende Beate Petersen. Sie erreichen sie unter beate.petersen@beg-58.de .
Wer sich für die Wahl bei der Generalversammlung bewerben möchte, den bitten wir sich bis zum 17.09.2021 ebenfalls bei Beate zu melden.

Zu Corona vorab zur Info:

Nach den aktuellen Vorgaben würden am 15.10.2021 folgende Maßnahmen gelten:

Mit Blick auf steigende Infektionszahlen sieht die ab 20.08.2021 geltende Coronaschutzverordnung bei der aktuellen Inzidenzlage im Ennepe-Ruhr-Kreis (> 35 seit 19.08.2021) bei Veranstaltungen in Innenräumen für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests vor, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Nachweise einer vollständigen Impfung oder eines Genese-Nachweises oder der Testung müssen wir dann beim Zutritt kontrollieren.

Inspekto*innen der BEG-58 beim Erfahrungsaustausch

Erstes BEG-58 „Inspektor*innen-Treffen“

Reger Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre

Im Rahmen der Übernahme der jährlichen Inspektionen unserer PV-Anlagen durch BEG-58-Mitglieder fand am 07. Juli das erstes „Inspektor*innen-Treffen“ statt. Die BEG-58 hat zur Zeit 10 Mitglieder als Inspektoren gewinnen können, von denen 7 am Treffen teilnahmen. Insbesondere freuen wir uns darüber, dass sich gleich zwei Frauen dieser vermeintlich eher technischen Aufgabe stellen.

Das Treffen diente dazu ein gemeinsames Verständnis zu den Arbeiten bei der Inspektion und zu der Bewertung der Befunde zu bekommen. Der rege Erfahrungsaustausch fand bei bei gutem Wetter und in entspannter Atmosphäre statt.

Die BEG-58 versucht alle der fast 130 Anlagen auf Inspektor*innen zu verteilen, die möglichst dicht dazu wohnen. Interessierte, die sich vorstellen können auch eine  Anlage in Wohnortnähe zu übernehmen sind herzlich eingeladen.
Es handelt sich im Prinzip um eine Inaugenscheinnahme der Anlage und Ausfüllen eines Protokolls, beides natürlich erst nach vorheriger Einarbeitung.  Die durchschnittliche Zeitdauer beträgt etwa 30 Minuten vor Ort und kann irgendwann im Jahr durchgeführt werden. (> Mehr Hintergrundinformationen in diesem Artikel)

Je mehr wir sind, desto einfacher ist es für den Einzelnen. Interessenten melden sich bitte bei peter.modrei@beg-58.de oder 0171  22 61 531.

Das nächste Treffen soll spätestens im Frühjahr ´22 stattfinden.

BEG-58 baut größte PV Anlage mit 273 kWp mit der hagewe in Hagen Emst

BEG-58 baut größte PV Anlage mit 273 kWp mit der hagewe in Hagen Emst

Gründliche Planung und fleißige Montage lassen Anlage im Elmenhorst zügig realisieren

Bericht von Josef Quanz

Nach gründlicher Prüfung der Dächer in der Elmenhorststrasse in Hagen – Emst konnte im Februar und März 2021 die größte Anlage der BEG auf den Dächern der HAGEWE gebaut werden. Fast optimale Ausrichtung und keine Verschattung haben uns motiviert, dieses große Vorhaben zu realisieren. Bei hervorragendem Wetter im Februar/März 21 wurden die sechs Wohnblocks eingerüstet und in der Kooperation mit dem Solarladen Hagen gebaut.

An jedem Arbeitstag waren die Mitmach PVler*innen und Handwerker des Solarladens früh morgens bis in die späten Nachmittagsstunden aktiv. Montage der Untergestelle, Abflexen der Dachziegel, Anreichen der vielen Module, Entsorgung des Mülls, Herrichtung der Rasenflächen und vieles mehr und immer bei guter Stimmung. Die Pizzeria Angelo freute sich über den gesteigerten Umsatz durch die hungrigen Monteure*in in der Mittagspause. Gegen drei kam dann der Eiswagen mit Nachtisch vorbei, was die Motivation in den Nachmittagsstunden steigerte. „Ich freue mich in dieser Coronapandemie endlich mal meine Wohnung zu verlassen und mit euch hier diese sinnvolle Arbeit zu verrichten.“ freute sich ein 75 jähriges Mitglied, extra aus Bochum angereist. Natürlich haben wir die Coronaschutzregeln eingehalten.

Sehr erstaunt war ich über die reibungslose, perfekte Organisation und Umsetzung dieses tollen Vorhabens. Während der Arbeit habe ich kein unfreundliches Wort gehört, eine entspannte Atmosphäre, die vor allem auch auf die hervorragende Organisation durch Peter Modrei und Daniel Luth vom Solarladen zurück zu führen war. Die Mitarbeiter des Solarladens haben ebenfalls beeindruckend gearbeitet.

Seit dem 30. April speist die Anlage sauberen PV Strom ins Hagener Netz und wir sind wieder einen kleinen Schritt in der Energiewende voran gekommen. Jährlich erwarten wir eine Ernte von 250.000 kWh.


Ein kleiner Einblick in den Bau der Photovoltaikanlage mit der hagewe in Hagen Emst

Besonderen Dank an alle Helfer*innen und Handwerker.

Inspektionsprotokoll für eine Solaranlageninsepktion

Inspektion unserer Solaranlagen

Mitmach Inspektion

In den letzten Monaten wurde im Führungskreis beschlossen zukünftig zu versuchen die jährlichen Inspektionen der BEG-58 Photovoltaikanlagen von interessierten Mitgliedern, statt wie bisher, von den Solateuren machen zu lassen.
Das bietet folgende Vorteile:

  • Für die Solateure war das immer eine ungeliebte Tätigkeit, sie können und wollen die wertvolle Zeit stattdessen für den Neubau nutzen.
  • Wir können die Inspektionen bei gutem Wetter machen und können dann die Leistungsfähigkeit der Anlagen bei Sonnenschein besser beurteilen. Die Solateure neigten dazu es bei schlechtem Wetter zu machen, wenn sie  nicht auf das Dach für Neubau gehen konnten/wollten.
  • Wir sparen die nicht unerheblichen Kosten und können deshalb noch weitere Anlagen wirtschaftlich bauen. Die jährlichen Inspektionskosten fraßen bei Neuanlagen ca. 10 % der Einspeiseerlöse.

Wir haben inzwischen 5 Mitglieder, die aktuell gründlich eingearbeitet werden. Sie haben  sich bereit erklärt  Anlagen in Ihrer Umgebung einmal im Jahr zu inspizieren. Hier geht es zur Übersicht unserer > Solaranlagen.

Auch hier gilt, je mehr mitmachen, desto weniger Belastung für den Einzelnen. Die Inhalte einer solchen Inspektion sind sehr überschaubar und quasi identisch mit dem was jeder PV Anlagenbesitzer zu Hause auch mit seiner Anlage macht: Inaugenscheinnahme und das Ausfüllen eines Protokolls. Der Termin einmal jährlich ist absolut frei wählbar, idealerweise bei schönem Wetter. Die benötigte Zeit für eine durchschnittliche Anlage beträgt ca. 30 Min vor Ort.

Bei Interesse bitte bei peter.modrei@beg-58.de melden.

Solaranlagen als nachhaltige Geldanalage

Zweites Mitgliederdarlehen

Großer Vertrauensbeweis

Bericht von Jürgen Rogall

Als mich Rolf Weber Anfang diesen Jahres fragte, ob ich bei der Platzierung eines weiteren Mitgliederdarlehens unterstützen könnte, habe ich sofort zugesagt, da ich bereits im Jahr 2020 dabei war und schon etwas Erfahrung sammeln konnte. Als er mir dann aber sagte, dass dieses Mal eine Gesamtdarlehenssumme von ca. 300.000€ angestrebt wird, war ich etwas skeptisch. Im Jahr 2020 hatten wir zwar bereits 100.000€ von unseren Mitgliedern zur Verfügung gestellt bekommen. Jetzt aber nochmal zusätzlich die dreifache Summe?

Aber meine Zweifel waren bald verflogen. Kurz nachdem die Mail bzgl. des Mitgliederdarlehens verschickt war, antworteten bereits in der ersten Woche viele Mitglieder und boten ihre Unterstützung an. Nun, Mitte Mai, sind es tatsächlich 290.000€ geworden. Aus meiner Sicht ein sehr großer Vertrauensbeweis. 22 Mitglieder haben dazu beigetragen; im Schnitt hat sich also jeder mit ca. 13.000€ beteiligt. Es ist auch schön zu sehen, dass die Darlehensgeber einen Querschnitt der BEG-58 repräsentieren. Es sind sowohl langjährige Mitglieder als auch ganz „frische“ Mitglieder dabei, die teilweise extra in die BEG-58 eingetreten sind, um das Darlehen geben zu dürfen. Auch die Altersverteilung entspricht in etwa der Gesamtverteilung.

Was ist denn die Motivation, sich an der Finanzierung von Solaranlagen zu beteiligen? Der Zinssatz von 1% bei einer Laufzeit von 10 Jahren ist sicherlich „wettbewerbsfähig“. Einen höheren Zinssatz gibt es momentan für sichere Festgeldanlagen auch nicht; teilweise muss sogar mittlerweile ein „Strafzins“ für Anlagevermögen bezahlt werden.

Aber mein Eindruck aus den Telefonaten und dem Mailverkehr mit den Darlehensgebern ist, dass der Hauptgrund darin besteht, etwas Sinnvolles mit seinem Geld zu unterstützen: Dies wird umso deutlicher, dass für 3 Mitglieder 0% Zinsen für den Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung ausreichen. Jede Solaranlage verringert den CO2-Ausstoß und ist ein Beitrag, den Klimawandel zu begrenzen und die Zukunft unserer Kinder zu sichern. Besonders dieser letzte Punkt wurde häufig thematisiert.

Konkret bedeutet das: Mit Hilfe der Darlehen konnten wir an 8 Standorten 13 Solaranlagen mit einer Leistung von 467,7 kWp aufbauen. Diese Installationen produzieren voraussichtlich ca. 442.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 126 privaten Haushalten.

Während des Kontakts mit den Darlehensgebern wurde mir auch oft Dank an die Ehrenamtlichen bei der BEG-58 ausgesprochen, egal ob sie bei kaufmännischen/administrativen Aufgaben unterstützen oder bei der Errichtung der Solaranlagen vor Ort selbst „Hand anlegen“. Diesen Dank möchte ich gerne zum Abschluss an alle Unterstützer weitergeben.

Beitragsbild von Nattanan Kanchanaprat

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