Aktuelles

Photovoltaikanlagen auf der Hauptverwaltung von en|wohnen in der Castorffstr. 20 in Schwelm - von links nach rechts: Rolf Weber (Vorsitzender BEG-58), Jürgen Blasius (Solarteur BSS) und Alexander Dyck (Geschäftsführer en|wohnen). Fotograf: Uwe Slotkowski BEG-58

Weitere 4 Photovoltaikanlagen gehen an die Arbeit

Dies ist bereits das 10. Projekt mit der Wohnungsgesellschaft en|wohnen

Bisher haben wir mit en|wohnen schon 24 Photovoltaikanlagen mit insgesamt 553 KWp gebaut. Weitere Projekte sind für das kommende Frühjahr geplant.

Die vier neuen Solaranlagen haben eine Kapazität von zusammen 118,8 kWp. Damit werden etwa 107.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt. Ausreichend für rund 30 Haushalte oder den Betrieb von 71 E-Autos. Die CO2 Einsparung beim Ersatz von Braunkohle beträgt 118 t CO2.

Zwei dieser neuen Solaranlagen sind etwas Besonderes.

Die Module der Anlage „Berger Weg 20“ in Gevelsberg werden in der Prognose mehr als 1.000 kWh pro kWp pro Jahr erzeugen. Das heißt die Module werden immer leistungsfähiger und haben eine größere Wirtschaftlichkeit.

Die zweite Photovoltaikanlage ist unsere 100. Anlage (wir berichteten). Diese Anlage befindet sich auf dem Dach der Hauptverwaltung der Wohnungsgesellschaft en|wohnen.
Diese Anlage ist erstmals in Ost-West Ausrichtung gebaut und ebenfalls zum ersten Mal verkaufen wir unseren Strom. Direkt an en|wohnen, die den Strom zum Betanken der beiden E-Autos der Wohnungsgesellschaft verwenden.

Alle vier Anlagen wurden am 27.09.2018 ohne Beanstandungen abgenommen. Vielen Dank dafür wieder an die Firma BSS Solarsysteme aus Gevelsberg für die hervorragende Arbeit.

Das Foto ist auf dem Flachdach der Hauptverwaltung von en|wohnen in der Castorffstr. 20 in Schwelm entstanden. Es zeigt von links nach rechts: Rolf Weber (Vorsitzender BEG-58), Jürgen Blasius (Solarteur BSS) und Alexander Dyck (Geschäftsführer en|wohnen). Fotograf: Uwe Slotkowski BEG-58

BEG-58 Aktive in der Region unterwegs

Tag der Elektromobilität

BEG-58 auf dem Tag der Elektromobilität.Am Mittwoch, 05.09.2018 zum Tag der Elektromobilität bei der Hauptverwaltung von en|wohnen in der Castorffstr. 20 in Schwelm.
Die Wohnungsgesellschaft en|wohnen ist auch Dachgeber der BEG-58. Das Dach der Hauptverwaltung trägt eine Photovoltaikanlage der BEG-58, damit werden die beiden Elektroautos von en|wohnen geladen.

Am Tag der Elektromobilität waren auch weitere Firmen mit dabei: Die AVU, die Firma Tepass & Seitz mit E-Autos, die Energieagentur mit E-Lastenfahrrädern und die Firma E-motion E-Bike Welt aus Herdecke.
Ein Tesla E-Auto zeigte eine Tanzeinlage bei der sich die hochklappbaren Türen, die Scheibenwischer und Seitenspiegel zur Musik bewegten. Probefahren konnte man dieses Fahrzeug aber auch.

Vor Ort wurde derBEG-58 Stand von Dieter Klück und Rolf Weber betreut.

Umweltmarkt in Wetter

Am Samstag, 15.09.2018 waren wir auf dem Umweltmarkt in Wetter dabei. An den über 50 Ständen konnten sich die Besucher zum Thema Energie- und Heizungstechnik, Wohnen und Naturschutz informieren. Besonderer Schwerpunkt galt hier der „Nachhaltigkeit“.
Die BEG-58 wurde von der Lokalen Agenda 21 Wetter unterstützt, die dort auch einen eigenen Stand hatte. Die Lokale Agenda 21 ist eine der Gründungsorganisationen der BEG-58.
Das Highlight der Veranstaltung waren die „Groove Onkels“ mit Ihrer Mülltonnen-Rhythmus-Show, die angeboten vom Stadtbetrieb Wetter 4 mal während der Veranstaltung auftraten.

Der Umweltmarktstand wurde von den BEG-58-Außeneinsatz-Aktive Dieter Klück, Matthias Chantrain und Axel Kantimm betreut.

Regionalmarkt in Witten-Herbede

BEG-58 auf dem Regionalmarkt in Witten-HerbedeDer Regionalmarkt in Witten-Herbede fand am Samstag, dem 22.09.2018 statt. Ziel des Marktes ist es heimischen und regionalen Kleinbetrieben eine Präsentationsmöglichkeit „vor Ort“ zu geben. So gab es auf dem Regionalmarkt die Möglichkeit saisonale Produkte und Produkte aus der Region zu kaufen.
Da passt die BEG-58 mit Ihrem nachhaltigem und lokalen Konzept der Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen in der Region sehr gut ins Bild.
Wir haben für den Regionalmarkt in Witten-Herbede auch einen tollen Erfolg zu verzeichnen. Die Präsentation dort hat uns schon neue Mitglieder mit einer „ordentlichen“ Beteiligungssumme gebracht.

Wie schön das der Einsatz der BEG-58 Aktiven so direkt einen Erfolg ergibt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und macht Mut für die kommenden Veranstaltungen.

Weitere Aktive sind jederzeit willkommen, ebenso wichtig sind Hinweise über mögliche weitere Veranstaltungen auf denen wir uns präsentieren könnten.

Vor Ort wurde der Stand von den BEG-58-Außeneinsatz-Aktive Axel Kantimm, Dieter Röllke, Ingrid Klatte und Rolf Weber betreut.

Beg-58 Aktiventreff: Die einen in der Planung und Durchführung von Aktionen und Aktivitäten. Andere sind als Dachpaten und Kontaktpersonen zu Dachgebern, ausführenden Firmen und Energieversorgern tätig.

Aktiventreffen der BEG-58 im Cafe Mundial, Allerwelthaus, Hagen

Die Aktiven der BEG-58 sind das Jahr über fleißig.

Die einen in der Planung und Durchführung von Aktionen und Aktivitäten. Andere sind als Dachpaten und Kontaktpersonen zu Dachgebern, ausführenden Firmen und Energieversorgern tätig.

Das Aktiventreffen ist ein „Dankeschön“ an alle Aktiven der BEG-58. Bei einem gemeinsamen Abendessen wird gerne über vergangenes und zukünftiges geplaudert und diskutiert. Gleichzeitig dient es zum Ideen- und Gedankenaustausch und auch zum Kennenlernen der Aktiven untereinander. Aufgrund der sehr verschiedenen Einsatzgebiete kennt man sich untereinander nur bedingt. Da ist es sehr schön, die Einsatzbereiche der anderen kennen zulernen und sich auszutauschen, Unterstützung anzubieten und zu erhalten.

Wir hatten am Samstag einen sehr schönen Abend auf der Terrasse des Cafe Mundial, an den Ufern der Volme, mitten in Hagen.

BEG-58 Aktiventreffen 2018 im Cafe Mundial, an den Ufern der Volme, mitten in Hagen.

Sie möchten selbst aktiv werden und sich ehrenamtlich engagieren? Dann melden Sie sich einfach bei Uwe Slotkowski: uwe.slotkowski@beg-58.de

Hildegund Kingreen erklärt das Konzept Gemeinschaftsstiftung BürgerEnergie in Kooperation mit der GLS Treuhand.

Unterstützung ihrer BEG und der Energiewende über den Tod hinaus

Was geschieht mit Ihrem zukunftsorientierten Engagement wenn Sie nicht mehr sind.

Sie haben sich der BEG-58 oder einer anderen Bürgerenergiegenossenschaft angeschlossen um die Energiewende voranzutreiben. Sie möchten dass die BEG´s auch in Zukunft Ihre Kräfte für die Energiewende einbringen können und stärker werden, nicht schwächer. Viele unserer Genossen sind von Anfang an dabei, werden älter und machen sich Gedanken darüber, wie es ohne Sie weitergeht – wenn Sie sich nicht mehr persönlich für eine saubere Energieerzeugung engagieren können.

Daher ist es wichtig dass diese Überzeugung weiterlebt wenn Sie es nicht mehr tun.

Gemeinschaftsstiftung BürgerEnergie

Das Ehepaar Hildegund und Dr. Johann-Christian Kingreen hat diesen Blick in die Zukunft gewagt. Daraus ist in Zusammenarbeit mit der GLS Treuhand das Sondervermögen „Gemeinschaftsstiftung BürgerEnergie“ errichtet worden. Treuhänder ist die GLS Treuhand der GLS Bank, sie verwaltet die gestifteten Anteile an Bürgerenergiegenossenschaften aus dem ganzen Land. Dies soll keine Stiftung der BEG-58 sein, sondern eine landesweit verfügbare Möglichkeit Genossenschaftsanteile zu übertragen und dauerhaft deren Verwendung zu sichern.

Die GLS Treuhand verpflichtet sich das Kapital langfristig in den jeweiligen Unternehmen zu belassen. Sowie die Erträge aus dem Sondervermögen ausschließlich im Sinne der Bürgerenergiegenossenschaften einzusetzen. Damit wird gewährleistet das die Genossenschaftsanteile, Beteiligungen an Wind- und Solarparks sowie Biogasanlagen weiterhin in Bürgerhand bleiben und spekulativen An- und Verkäufen dauerhaft entzogen sind.

Dieses Konzept wurde von Hildegund Kingreen im Anschluss an die Generalversammlung der BEG-58 am 22.06.2018 vorgestellt und fand großes Interesse. Die verfügbaren Info-Flyer waren sofort verteilt, für weitere Interessenten ist der Flyer hier hinterlegt und kann heruntergeladen werden.

Das Ehepaar Kingreen hat seine Genossenschaftsanteile bis auf jeweils einen an die Stiftung übertragen um diese auf den Weg zubringen. Die verbleibenden Anteile sichern den beiden die weitere Einbindung in die Entwicklung der BEG-58.
Wir freuen uns sehr darüber so engagierte und weit blickende Menschen in unserer Gemeinschaft zu haben.

Erneuerbare Energien: BEG-58 feiert ihre hundertste Photovoltaikanlage.

Die BEG-58 errichtet die meisten Photovoltaikanlagen in NRW

Derzeit liegt der Anteil von erneuerbaren Energien gerade mal bei 17% von den durch die EU festgelegten 23%.
Ein Teil davon wird im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen produziert.

Die BEG-58 hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie betreibt mittlerweile 100 Photovoltaikanlagen im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen. So wurde seit der Gründung der Genossenschaft in 2010 im Schnitt pro Monat eine Anlage installiert und diese liefern zuverlässig sauberen Strom.

Bei einer kleinen Feier am Freitag, 22. Juni, haben die Aktiven und Mitglieder der BEG-58 sowie Ihre Wegbegleiter im Stadtsaal in Wetter dazu Rückschau gehalten.

Die Feier wurde von Susanne Schlenga (ehemalige Leiterin der Lokalredaktion WP/WR) moderiert. Die Musikschule Wetter bereicherte die Feier mit musikalischen Beiträgen. Begonnen wurde mit einer „Sonata in d für Altblockflöte und Basso continuo von William Williams“, gespielt von Frank Förster (Klavier) mit seinem Schüler Luis Peglau (Alt-Blockflöte). Den Abschluss bildete Nils Haak mit seinem Schüler Alexandre Lopes. Sie spielten „Andante, Greensleeves, spanische Romanze (erster Teil)“.

Grußworte steuerten Frank Hasenberg (Bürgermeister Stadt Wetter als Vertreter für die dachgebenden Städte), Andreas Lux (stellv. Hauptgeschäftsführer SIHK), Christoph Gottwald (Genossenschaftsverband) und Alexander Dyck (Geschäftsführer en wohnen als Vertreter für die dachgebende Wohnungswirtschaft) bei.
Herr Gottwald erläuterte dabei, dass die BEG-58 – zumindest in NRW- die einzige Energiegenossenschaft ist, die eine derartig hohe Zahl von PV-Anlagen realisiert hat.

Angefangen hat es im April 2009 mit 11 „klimabewegten Menschen“ die sich entschlossen den Bau von Photovoltaikanlagen in Ihrer Region voranzubringen.  Knapp ein Jahr später wird in Hagen die BEG-58 gegründet, schon bald hat die Genossenschaft bereits 70 Mitglieder.
Gemeinsam mit weiteren Initiativen aus dem Umkreis und Kontakten zu Dachgebern wächst die BEG-58 an Mitgliedern und PV-Anlagen.

Die BEG-58 freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Wohnungsgesellschaften und Kommunen in den umliegenden Städten und Gemeinden. Sowie über die fachliche und finanzielle Unterstützung durch Energieversorger, Banken und Ingenieure, ohne die dies kaum möglich wäre (siehe Netzwerk der BEG-58).

Die 100 Bürger-Solaranlagen haben eine Kapazität von 3,1 Megawatt. Damit lässt sich der jährliche Strombedarf von etwa 808 Haushalten decken oder rund 1.885 Elektroautos ein Jahr lang betreiben.

BEG-58 Generalversammlung 2018 - Freiflächenanlagen als weiteres Betätigungsfeld?

BEG-58 Generalversammlung 2018

Die Aktiven der BEG-58 haben im vergangenen Jahr wieder viel erreicht und streben weiter.

Die diesjährige Generalversammlung der BEG-58 fand am Freitag, 22.06.2018 ab 18:00 Uhr im Stadtsaal in Wetter statt. Mit 71 von mittlerweile 312 Mitgliedern war die Versammlung gut besucht.

Die Anwesenden wurden über den Bau und Betrieb der Photovoltaikanlagen informiert.
Ganzjährig wurden 70 Solarstromanlagen betrieben. In 2017 wurden weitere 18 Anlagen neu gebaut. Alle 88 Anlagen haben in 2017 zusammen 2.163 MWh Solarstrom erzeugt. Das entspricht der Versorgung von ca. 618 Haushalten oder 1.442 E-Autos mit CO2 freiem Strom. Jeder BEG-58 Anteil in Höhe von € 500 entspricht damit einer CO2-Einsparung von 939 Kg. Oder anders ausgedrückt: 4,1 BEG-58 Anteile versorgen einen Haushalt mit Solarstrom.

Für das Jahr 2017 konnte ein Gewinn von € 33.159,40 ausgewiesen werden. Von den Mitgliedern wurde daraufhin, wie im Vorjahr, eine Dividende von 2,4% beschlossen. Die Ausschüttung der Dividende erfolgt zum 14.08.2018.

Frau Beate Petersen liefert einen kurzen Bericht zur stetig wachsenden Gemeinwohl-Ökonomie. Es wurde eine Regionalgruppe „Ennepe, Ruhr & Wupper“ (GWÖ-ERW) gegründet. Mittlerweile beteiligen sich auch einige Städte und Gemeinden in der GWÖ und lassen sich zertifizieren.

Für die im letzten Jahr erarbeiteten Maßnahmen zur Werbung für die BEG-58 wurde Werbematerial angeschafft das auf Veranstaltungen und Festen mit Bezug zur Nachhaltigkeit eingesetzt werden soll. Sowie im persönlichen Umfeld und zu Festen an Schulen und Kitas auf denen BEG-58 Solaranlagen installiert sind.

Für die Betreuung dieser Veranstaltungen werden noch Aktive gesucht und können sich bitte bei Ingrid Klatte melden. Ebenso freuen wir uns über Anregungen und Informationen zu weiteren möglichen Veranstaltungen.

Freiflächenanlagen als weiteres Betätigungsfeld?

Als Ausblick für die Zukunft stellt Peter Modrei ein weiteres Betätigungsfeld für die BEG-58 vor. Die Verfügbarkeit verwendbarer Dachflächen für unsere Solarstromanlagen ist begrenzt. Eine weitere Möglichkeit bieten Freiflächen entlang von Autobahnen und Schienenwegen, sowie entsprechende Wiesen und Ackerflächen. Diese werden mit Solaranlagen bestellt und schaffen eine Größenordnung bis zu 750 kWp. Zur Zeit werden einige Flächen im 58er Bereich geprüft.

Trotz des „Flächenverbrauches“ können diese Standorte naturnah gestaltet werden und bilden ökologische Inseln. Weil auf Düngung und Pestizide verzichtet wird wachsen dort verstärkt Wildkräuter und Wildblumen. Diese Flächen bieten einen Lebensraum für Insekten und sind zur Schafhaltung geeignet.

Das Foto hat Uwe Slotkowski von der BEG-58 gemacht, es zeigt von links nach rechts Jörg Menge (Mitarbeiter der hwg), Andreas Heinicke (Solaranlagenpate der BEG-58) Jürgen Blasius (Solarteur BSS Solarsysteme) und Peter Modrei (Projektenwickler der BEG-58)

Vier neue Solaranlagen in Hattingen-Rauendahl realisiert

Die BEG-58 ist gerade sehr aktiv, vor kurzem wurden die Solaranlagen 89-92 in Betrieb genommen.

Sie wurden zusammen mit der Hattinger Wohnstättengenossenschaft (hwg) realisiert. Diese vier Anlagen befinden sich in Hattingen-Rauendahl (Anlagenübersicht).  Das ist bereits das 3. Projekt mit der hwg. Ursprünglich waren nur 3 Anlagen geplant. Mit der Erweiterung des Projektes auf eine 4. Anlage, dem die hgw freundlicherweise zugestimmt hat, konnten bessere Preise für den Einkauf aller Module erzielt werden.

Die Photovoltaikanlagen haben eine Kapazität von jeweils rund 20 kWp und erreichen insgesamt 87,98 kWp. Damit können etwa 79.000kWh/Jahr erzeugt werden, die rechnerisch zur Versorgung von 23 Haushalten mit Solarstrom reichen.

Damit würden bei Ersatz von Braunkohlestrom 87.100kg CO2 eingespart.

Die Anlagen befinden sich in Hattingen-Rauendahl, In der Delle 18+20,  Munscheidstraße 1+3, Schepmanns Kamp 6+8 und in der Weimarer Strasse 12+14.

Das Foto hat Uwe Slotkowski von der BEG-58 gemacht, es zeigt von links nach rechts Jörg Menge (Mitarbeiter der hwg), Andreas Heinicke (Solaranlagenpate der BEG-58) Jürgen Blasius (Solarteur BSS Solarsysteme) und Peter Modrei (Projektenwickler der BEG-58).

Bau der Solaranlage auf dem Schulzentrum Holthausen in Hattingen

Die BEG-58 geht an die „Strombörse“ und knackt die 3 MegaWatt Grenze

In Kürze wird die 97. Anlage in Betrieb gehen.

Sie wird gerade auf dem Dach des Schulzentrum Holthausen, in der Lindstockstraße 2 in Hattingen installiert. Diese Anlage wird die bisher größte der BEG-58 mit 187 kWp. Sie liegt damit über der Grenze „bis 100 kWp“ und die BEG-58 muss den solar erzeugten Strom selbst direkt vermarkten – so ist es vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Leider heißt dies nicht, dass wir den Strom direkt an einen interessierten Endkunden verkaufen könnten  – wie z.B. einen Eimer Äpfel.

Stattdessen wird der von uns produzierte Solarstrom an der Leipziger Strombörse verkauft. Diese Art von Selbstvermarktung könnte die BEG-58 gar nicht selber leisten. Gut das es dafür einen genossenschaftlichen Dienstleister (reg-ina eG) gibt, der den Strom dort für uns vermarktet.

Gleichzeitig bringt uns diese Anlage auch über die 3 MW-Grenze. Für die ersten 2 MW hat die BEG-58 jeweils 3 Jahre gebraucht. Das dritte Megawatt haben wir jetzt in 2 Jahren geschafft.
Die BEG-58  hat dann 3.041 kWp Solarstromkapazität in Ihrer Region gebaut und versorgt so (rechnerisch) 780 Haushalte mit Solarstrom.
Wenn Strom aus Braunkohle damit vermieden würde, würden rund 3.030 Tonnen CO2 eingespart.

Das Foto zeigt das Dach des Schulzentrums Holthausen in Hattingen mit den noch verpackten Modulen auf der Dachfläche bereit zur Montage. Das Foto wurde von unserem Solarteur BSS Solarsysteme, Herrn Blasius gemacht.

Unsere 187 kWp Anlage produziert nach Inbetriebnahme rund 168.300 kWh Solarstrom pro Jahr.
Das entspricht etwa dem Verbrauch von 48 Haushalten oder 75 Elektroautos.
Beim Ersatz von Braunkohlestrom würden 185 Tonnen CO2 eingespart.

Was man mit 3 Megawatt so machen kann….

3.040 kWp  entsprechen etwa 2.736.680 kWh produziertem Solarstrom pro Jahr. Damit können 1.216 Elektroautos mit Solarstrom versorgt werden.

(für ein Elektroauto mit Fahrleistung 15.000km/Jahr und Verbrauch von 15kWh/100km  =  2.250kWh/Jahr)