Aktuelles

Das Foto hat Uwe Slotkowski von der BEG-58 gemacht, es zeigt von links nach rechts Jörg Menge (Mitarbeiter der hwg), Andreas Heinicke (Solaranlagenpate der BEG-58) Jürgen Blasius (Solarteur BSS Solarsysteme) und Peter Modrei (Projektenwickler der BEG-58)

Vier neue Solaranlagen in Hattingen-Rauendahl realisiert

Die BEG-58 ist gerade sehr aktiv, vor kurzem wurden die Solaranlagen 89-92 in Betrieb genommen.

Sie wurden zusammen mit der Hattinger Wohnstättengenossenschaft (hwg) realisiert. Diese vier Anlagen befinden sich in Hattingen-Rauendahl (Anlagenübersicht).  Das ist bereits das 3. Projekt mit der hwg. Ursprünglich waren nur 3 Anlagen geplant. Mit der Erweiterung des Projektes auf eine 4. Anlage, dem die hgw freundlicherweise zugestimmt hat, konnten bessere Preise für den Einkauf aller Module erzielt werden.

Die Photovoltaikanlagen haben eine Kapazität von jeweils rund 20 kWp und erreichen insgesamt 87,98 kWp. Damit können etwa 79.000kWh/Jahr erzeugt werden, die rechnerisch zur Versorgung von 23 Haushalten mit Solarstrom reichen.

Damit würden bei Ersatz von Braunkohlestrom 87.100kg CO2 eingespart.

Die Anlagen befinden sich in Hattingen-Rauendahl, In der Delle 18+20,  Munscheidstraße 1+3, Schepmanns Kamp 6+8 und in der Weimarer Strasse 12+14.

Das Foto hat Uwe Slotkowski von der BEG-58 gemacht, es zeigt von links nach rechts Jörg Menge (Mitarbeiter der hwg), Andreas Heinicke (Solaranlagenpate der BEG-58) Jürgen Blasius (Solarteur BSS Solarsysteme) und Peter Modrei (Projektenwickler der BEG-58).

Bau der Solaranlage auf dem Schulzentrum Holthausen in Hattingen

Die BEG-58 geht an die „Strombörse“ und knackt die 3 MegaWatt Grenze

In Kürze wird die 97. Anlage in Betrieb gehen.

Sie wird gerade auf dem Dach des Schulzentrum Holthausen, in der Lindstockstraße 2 in Hattingen installiert. Diese Anlage wird die bisher größte der BEG-58 mit 187 kWp. Sie liegt damit über der Grenze „bis 100 kWp“ und die BEG-58 muss den solar erzeugten Strom selbst direkt vermarkten – so ist es vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Leider heißt dies nicht, dass wir den Strom direkt an einen interessierten Endkunden verkaufen könnten  – wie z.B. einen Eimer Äpfel.

Stattdessen wird der von uns produzierte Solarstrom an der Leipziger Strombörse verkauft. Diese Art von Selbstvermarktung könnte die BEG-58 gar nicht selber leisten. Gut das es dafür einen genossenschaftlichen Dienstleister (reg-ina eG) gibt, der den Strom dort für uns vermarktet.

Gleichzeitig bringt uns diese Anlage auch über die 3 MW-Grenze. Für die ersten 2 MW hat die BEG-58 jeweils 3 Jahre gebraucht. Das dritte Megawatt haben wir jetzt in 2 Jahren geschafft.
Die BEG-58  hat dann 3.041 kWp Solarstromkapazität in Ihrer Region gebaut und versorgt so (rechnerisch) 780 Haushalte mit Solarstrom.
Wenn Strom aus Braunkohle damit vermieden würde, würden rund 3.030 Tonnen CO2 eingespart.

Das Foto zeigt das Dach des Schulzentrums Holthausen in Hattingen mit den noch verpackten Modulen auf der Dachfläche bereit zur Montage. Das Foto wurde von unserem Solarteur BSS Solarsysteme, Herrn Blasius gemacht.

Unsere 187 kWp Anlage produziert nach Inbetriebnahme rund 168.300 kWh Solarstrom pro Jahr.
Das entspricht etwa dem Verbrauch von 48 Haushalten oder 75 Elektroautos.
Beim Ersatz von Braunkohlestrom würden 185 Tonnen CO2 eingespart.

Was man mit 3 Megawatt so machen kann….

3.040 kWp  entsprechen etwa 2.736.680 kWh produziertem Solarstrom pro Jahr. Damit können 1.216 Elektroautos mit Solarstrom versorgt werden.

(für ein Elektroauto mit Fahrleistung 15.000km/Jahr und Verbrauch von 15kWh/100km  =  2.250kWh/Jahr)

 

Photovoltaikanlagen in Herdecke, Am Schlagbau 2 und 4

Bereits 4 neue Anlagen in Herdecke in Betrieb genommen

Nicht nur die Mitgliederzahlen wachsen, auch die Zahl der betriebenen Photovoltaikanlagen.

Im März 2018 wurden 4 neue Photovoltaikanlage in Herdecke in Betrieb genommen. Dies ist das zweite Projekt der BEG-58 zusammen mit der Herdecker gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH (hgwg). Die Anlagen an den Standorten „Am Schlagbaum 2,3 und 4“ sowie im „Eicklohweg 44,46,48,50“ sind unsere 93- bis 96-zigste Anlage. Eine gute Absprache und Koordination zahlt sich aus. Da die hgwg die Zähleranlagen der Häuser modernisiert hat, konnte für die neuen Photovoltaikanlagen ein Zählerplatz in den neu erstellten Zählerschränken genutzt werden. Vielen Dank an die hgwg für die Kooperation.

Das Foto entstand bei der Abnahme der 4 Anlagen, es wurde von Uwe Slotkowski gemacht.
Es zeigt die Anlage „Am Schlagbaum 2+4“, links der Installateur der Anlage Solarteur Jörg Tappeser, rechts der Architekt der hgwg Stefan Hirt, davor kniend Rolf Weber, Vorsitzender der BEG-58.

 

Die Leistung dieser vier Anlagen  beträgt 81,54 kWp, so werden ca. 73.400 KWh Solarstrom pro Jahr erzeugt.
Sie spart damit (rechnerisch) 80.700 Kg CO2 ein, das bei der Verwendung von Braunkohlestrom entstehen würde.
Bei einem Jahres-Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh pro Haushalt reicht die erzeugte Solarstrommenge rechnerisch für ca. 21 Haushalte.

(hgwg,  Am Schlagbaum 2.3.4, Eicklohweg 44.46.48.50, Herdecke)

Erfolgszahlen 2017

Die BEG-58 wächst stetig weiter.

Im Jahr 2017 sind 15 weitere Solarstromanlagen (ganzjährig) dazu gekommen. Damit waren im letzten Jahr 70 Anlagen im ganzjährigen Betrieb.

Leider bedeuten mehr Anlagen auch mehr Ausfälle. Dabei fielen besonders die Anlagen des insolventen Solarteurs MUNDECO auf.  Somit gab es in 2017 2,2% Ausfälle, in 2016 waren es nur 1%. Trotzdem liegt die BEG-58 mit der Soll/Ist Abweichung zwischen Prognose und Ertrag bei 0,0%.

Der durchschnittliche Ertrag je ganzjährig betriebener Anlage liegt in 2017 bei 871kWp.

In 2017 wurden weitere 18 Anlagen in Betrieb genommen. Die BEG-58 betreibt nun insgesamt 88 Solarstromanlagen in Bochum, Hagen, Hattingen, Ennepetal, und.
Alle Anlagen zusammen produzierten im letzten Jahr 2.163.126kWh Solarstrom. Bei Ersatz von Braunkohle wären 2.379 t  CO2 eingespart worden.

Hier noch mal die Zahlen für 2017

(in Klammern die Vorjahreszahlen aus 2016)

  • Ganzjähriger Betrieb von 70 (55) Solarstromanlagen mit 2.082 (1.664) kWp.
  • 31 (21) (Teil-)Ausfälle führten zu einer Minderproduktion von 48.219 kWh (17.030 kWh) Strom. Dies entspricht 2,2% (1,0%) der Gesamtproduktion.
  • zu einem Minderertrag von 6.167 € (1.915 €). Die beiden größten Ausfälle sind Aufgrund der Insolvenz des Solarteurs MUNDECO entstanden.
    Solar 54 mit 781 € und Solar 58 mit 2.511 €.
  • Die Forderungen der BEG im Rahmen der Ausfälle betragen 275 € (0 €).
  • Die Solareinstrahlung 2017 lag bei ca. 2% (2%) über dem langjährigen Mittelwert.
  • Die Soll/-Ist-Abweichung zwischen Prognose und Ertrag unserer ganzjährig betriebenen Anlagen liegt bei 0,0% (+5,7%). Der durchschnittliche Ertrag lag bei 871 kWh/kWp (916 kWh/kWp).
  • Es wurden 18 (14) Solarstromanlagen mit 602 (408) kWp neu gebaut. Eine Anlage wurde per 01.01.2017 gekauft.
  • Kapitaleinsatz : 699.316 (453.520) €, davon Fremdkapitalanteil: 582.500 € = 83%.
  • Anlagenstandorte: Bochum 1x, Hagen 7x, Hattingen 8x, Ennepetal 1x, Schwelm 1x, Wetter 1x (4x Hagen, 4x Schwelm, 4x Wetter und 2x Ennepetal)
  • Solar-Produktionsdaten: Mit allen 88 (69) Anlagen wurden 2.163.126 (1.655.051) kWh Solarstrom produziert. Daraus ergaben sich Einnahmen in Höhe von 353.962,37 € (305.985,64 €). Bei Ersatz von Braunkohle wären 2.379 t  CO2 eingespart worden.
  • Zum 31.12.2017 haben sich 304 Mitglieder mit 2.534 Anteilen (=1.267.000 €) an der BEG-58 beteiligt.
    Dies bedeutet je Anteil eine Solarstromproduktion von 854 kWh sowie bei Ersatz von Braunkohlestrom einer CO2-Einsparung von 939 Kg.

     

     

 

Peter Modrei: 301stes Mitglied der BEG 58

301. und weiter geht´s

Die BEG-58 ist im letzten Jahr ganz schön gewachsen.

Vor kurzem durften wir unser 301. Mitglied begrüßen. Peter Modrei ist engagierter Hobbygärtner und verbringt gerne Zeit zusammen mit seiner Frau im Obst- und Gemüsegarten und versorgt Hühner und Bienen. Er ist bei uns herzlich willkommen. Der Iserlohner beschäftigt sich schon lange beruflich und privat mit der Energiebranche. Er hat 1993 seine erste private PV-Anlage gebaut. Diese Anlage läuft noch immer einwandfrei.

Nun ist er im Ruhestand und möchte die Energiewende noch stärker unterstützen. Herrn Modrei merkt man die Begeisterung für die Photovoltaik und seine Tatkraft für das Gemeinwohl richtig an.

Er hat in Heilbronn das Konzept der BEG´s (BürgerEnergieGenossenschaften) kennengelernt und begeistert beschlossen zuhause eine eigene zu gründen. So hat er uns, die bereits seit 8 Jahren bestehende BEG-58 entdeckt.

Die BEG-58 freut sich über ihr 301. Mitglied, das sich so intensiv einbringen möchte. Gerade im östlichen Teil des 58er Postleitzahlen Bereiches gibt es noch Erweiterungsbedarf für unser „Solarfeld“.

Wirtschaftliche Photovoltaikanlagen auf den Dächern in der Castorffstraße in Schwelm

Gute Nachrichten zum Neuen Jahr

Sehr wirtschaftliche Photovoltaikanlagen – erstes Darlehen getilgt.

Die BEG-58 hat Anfang dieses Jahres ihr erstes Darlehen vollständig getilgt. Im Jahr 2011 waren von der Sparkasse Schwelm € 140.000,00 aufgenommen worden. Beliehen wurden die Photovoltaikanlagen auf den Dächern in der Castorffstraße  13-17 und 19-25. Die Dachflächen gehören en|wohnen, die ihre Hauptverwaltung direkt in der Nähe hat.

Die BEG-58 hat ihre vertraglich vereinbarten Sondertilgungen in Anspruch genommen und konnte so die Laufzeit des Darlehens von 15 auf 7 Jahre verkürzen. Beide Anlagen waren bereits in der Anschaffung sehr wirtschaftlich. Diese Wirtschaftlichkeit wird durch die vorzeitige Tilgung noch verbessert. Die Anlagen erzeugen zusammen 70kWp und tragen damit ca. 7% zur BEG-58 Rendite bei.

Sie sind damit doppelt so rentabel wie der Durchschnitt der BEG-58 PV-Anlagen und gleichen schwächere Anlagen aus.

Die Banken erfreut eine frühzeitige Kündigung von Darlehen nicht unbedingt. Aber ein solventer Kunde, der seine Darlehen durch Sondertilgungen vorzeitig zurück zahlt, erhält auch gerne ein neues Darlehen für weitere PV-Anlagen.

Beate Petersen berichtet über die GWÖ Aktivitäten der BEG 58

Die BEG-58 verlinkt.

Neue Verknüpfungen und Social-Media-Aktivitäten.

Wie auf dem Workshop zur Genossenschaftsversammlung beschlossen wollen wir unseren Bekanntheitsgrad steigern und gerade junge Menschen ansprechen. Hier hat die BEG-58 jetzt neue Verknüpfungen geschaffen.

Das Netzwerk Energiewende JETZT  stellt die BEG-58 in Ihrem Newsletter als best-practice-Beispiel vor. Das Netzwerk Energiewende JETZT stellt das Erfahrungswissen von Energiegenossenschaften auf einer Praxisplattform zusammen. Hier werden interessante und innovative Projekte, vom Direktverbrauch über E-Mobilität bis zum Netzkauf vorgestellt. Im Beitrag über die BEG-58 geht es vorrangig um den zertifizierten Gemeinwohlbericht. Der Link im Artikel verweist aber auch auf die weiteren Aktivitäten der BEG-58 und ist sehr umfassend geschrieben.

Die Energieagentur  NRW stellt den Bau vieler Solaranlagen in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung zur BEG-58. Wir geben damit ein gutes Beispiel dass Photovoltaikanlagen auch weiterhin rentabel gebaut werden können.

Die SWB GmbH in Herten ist unser Solarteur für unsere erste Anlage auf dem Dach der Maria-Sibylla-Merian Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid.
Die SWB hat die bisherige Kundenzeitung in einen papierlosen Blog verändert. Aktuell gibt es dort einen Beitrag und Link zur BEG-58.

Die GLS Bank hat ein Kundenporträt über die BEG-58 veröffentlicht. Wir arbeiten in Finanzierungs-Aufgaben mit der GLS Bank, sie ist unsere Hausbank. Die Medienwissenschaftlerin Marie-Christin Graener ist Werksstudentin der GLS (Online Kommunikation) und hat ein Interview mit Rolf Weber (BEG-58) für den Online-Auftritt der GLS geführt.
Sie schafft mit Ihrem Beitrag und ihrem eigenen Blog für Student*innen die Verknüpfung zu jungen Menschen und kann unsere Zukunftforientierung gut vermitteln.

 

Die Stärken der BEG-58 sind kleine, dafür viele Solaranlagen und die Zusammenarbeit mit örtlichen Energieversorgern und Dachgebern. Unser Ziel ist „Kooperation vor Konkurrenz“, gemeinsame Klimaschutz Förderung und das Gemeinwohl für alle. Neue Verknüpfungen und Social-Media-Aktivitäten. Die BEG-58 wirbt um neue, junge Mitglieder für Soziales Engagement, Gemeinwohl-Förderung und Klimaschutz.